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FACHCHINESISCH
 

Abkürzungen wie TFT oder GPS sind dem einen geläufig und für den anderen unverständliches Fachchinesisch. Wir haben Ihnen für alle Fälle die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen nachfolgend zusammengestellt und erklärt.




Glossar

ADPCM Adaptive Differential Pulse Code Modulation (ADPCM), auch Delta Pulse Code Modulation genannt, ist eine komprimierende Kodierung für ein Audiosignal, das über ein schmalbandiges digitales Medium übertragen werden soll. Die Ausgangsdatenrate kann dabei dynamisch zwischen 64 kbit/s und 16 kbit/s angepasst werden. Ein Anwendungsbeispiel ist die DECT-Telefonie.

AMR (adaptive multirate ) Adaptive Multirate Codec (AMR) ist ein von 3GPP und ETSI standardisierter Sprach-Codec mit variablen Bitraten, der im GSM-Standard und in Mobilfunknetzen der 3. Generation (3G) für die Sprachkompression eingesetzt wird. Die AMR-Kompression zeichnet sich durch eine hohe Kompressionsrate aus. Für die Kompression benutzt AMR verschiedene Kompressions-Algorithmen wie Algebraic Code Excited Linear Prediction (ACELP), Discontinuous Transmission (DTX), Voice Activity Detection (VAD) und Comfort Noise Generation (CNG).
Es gibt zwei AMR-Versionen: AMR-NB, was für Narrowband steht und AMR-WB für Wideband. Die Schmalbandversion AMR-NB wird hauptsächlich im GSM-Standard benutzt, AMR-WB hingegen in UMTS.
AMR-NB ist für den Sprachbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz und bildet als Sprach-Codec eine Kombination aus mehreren Sprach-Codecs. Er hat eine Abtastrate von 8 kHz und eine Sampletiefe von 16 Bit. Die Datenrate passt sich in acht Stufen zwischen 4,75 kbit/s und 12,2 kbit/s an die Übertragungsqualität der Verbindung an. Bei der höchsten Datenrate hat der AMR-Codec auch die höchste Sprachqualität. Sie entspricht der des EFR-Verfahrens. Niedrigere Datenraten haben zwar eine geringere Sprachqualität, dafür können aber mehr Bits in die Fehlerkorrektur investiert werden, wodurch auch bei hoher Bitfehlerhäufigkeit noch eine verständliche Kommunikation stattfinden kann.
AMR-WB umfasst einen größeren Sprachfrequenzbereich, und zwar den zwischen 50 Hz und 7 kHz, wodurch die Sprache wesentlich natürlicher klingt. Die Bitraten liegen zwischen 6,6 kbit/s und 23,85 kbit/s. Bitraten bis 19,85 kbit/s werden auch vom GSM-Standard unterstützt.
Bei der Übertragung wählt das Netzwerk dynamisch die optimale Betriebsart und Datenrate, bei hohem Verkehrsaufkommen wird eine geringe Datenrate gewählt, bei geringem Verkehrsaufkommen eine hohe.
Batterie oder Akku?: Genau genommen ist eine Batterie eine Primärstromquelle, welche betriebsbereit "geladen" fabriziert wird und als Wegwerfartikel für eine nur einmalige Entladung vorgesehen ist. Ein Akkumulator, kurz auch "Akku" genannt, ist dagegen eine Sekundärstromquelle, die normalerweise entladen fabriziert wird und vor dem Gebrauch zuerst aufgeladen werden muss. Im Gegensatz zu einer Batterie kann ein Akku immer wieder verwendet werden, wobei seine Lebensdauer 1'000 und mehr Entlade- und Ladezyklen betragen kann. Häufig bezeichnet man einen Akku auch als wiederaufladbare Batterie (im englischen Sprachgebrauch ist dies sogar die offizielle Bezeichnung).
Tatsächlich kann man auch die am weitesten verbreitete Primärstromquelle, die Alkali-Batterie, wieder Aufladen, dies allerdings nur begrenzt und viel weniger oft als bei Akkus, aber trotzdem sehr lohnend für die Umwalt und das Portemonnaie. Um den Unterschied zum Akku herauszustreichen, spricht man bei Alkali-Batterien auch von "regenerieren" oder "erneuern".
Der Einsatz von Akkus lohnt sich nur in Geräten die häufig benützt werden oder einen grossen Stromverbrauch besitzen. Für Geräte, welche selten benützt werden oder einen kleinen Stromverbrauch haben, sind Alkali-Batterien besser geeignet.
Bluetooth: Seit 1998 entwickeln IBM, Intel, Ericsson, Nokia und Toshiba als "Bluetooth Special Interest Group" unter dem Bluetooth eine Technologie für die drahtlose Übermittlung von Sprache und Daten per kurzer Radiowellen. Die Bluetooth-Technik nutzt das frei verfügbare Funknetz ISM (Industrial Scientific Medical), das mit 2.45 GHz arbeitet. Die Übertragungsleistung soll bis zu 1 Mbit pro Sekunde bei einer Reichweite von 12 Metern betragen. Leistungsverstärkt soll sogar eine Reichweite bis zu 100 Meter möglich sein. Im Höchstfall können 127 Geräte miteinander verbunden werden.
Nutzbar ist Bluetooth für eine Vielzahl von Szenarien: Alle Geräte im Büro können ohne Kabelsalat oder Kabellängenprobleme frei im Raum platziert werden: Der Fotokopierer schickt eine Vorlage als E-Mail über das Natel Kommen der Laptop oder das Mobiltelefon von der Reise zurück, so gleichen sie Dateien im Rechner, Termine im Organiser oder Telefonnummern automatisch ab Auch Bilder einer Digitalkamera liessen sich damit einfach auf den PC-Monitor zaubern Viren pflanzen sich schnell und reibungslos über Bluetooth fort Das Konsortium von Computer- und Telekommunikationsfirmen hat Mitte 1999 für Bluetooth 1.0 publiziert. Bereits über 1'500 Firmen haben ihre Unterstützung zugesagt. Auch ältere Geräte sollen mit Bluetooth nachrüstbar sein.
Der Name Bluetooth wurde übrigens dem Vernehmen nach von einem Dänischen König abgeleitet, der im Jahr 1000 erstmals alle Dänischen Provinzen unter seiner Krone vereinte.
Browser: Englisch: "to browse" -> durchblättern, schmökern, sich umsehen Internetreisen ohne Browser ist wie Telefonieren ohne Telefon! Als Browser werden Programme bezeichnet, welche Daten aus dem weltweiten Netz (von HTTP-Servern) abrufen und dann am heimischen Computer verarbeiten und anzeigen können. Mit Hilfe der Querverweise im HTML werden die Dokumente im WWW miteinander verknüpft. Neben Text beherrschen moderne Browser - zum Teil mit Hilfe sogenannter Plug-Ins, Add-Ons oder Viewern - auch die Anzeige von Grafiken, Videoclips und weiteren Datenformaten. Oftmals unterstützen Browser auch FTP und Gopher, können E-Mails versenden und für Videokonferenzen und als Newsreader eingesetzt werden.
Cache: Der Cache ist ein Zwischenspeicher, der dafür sorgt, dass ein Gerät kontinuierlich mit Daten versorgt wird. Er lagert kurzfristig die Daten so, dass sie bei einer Übertragung fliessend zur Verfügung stehen und die beiden Geräte die mit einander kommunizieren, somit nicht auf einander warten müssen.
CF: CompactFlash ist ein Schnittstellenstandard für digitale Speichermedien. Es wird in Form von CF-Karten in Computern, digitalen Fotoapparaten und Personal Digital Assistants (PDA) eingesetzt.
CF-Speicherkarten sind üblicherweise ohne bewegliche Teile gefertigt, die Informationen stecken in einem wiederbeschreibbaren Flash-Speicher. IBM brach als erster Hersteller mit dieser Regelung und verkleinerte seine Festplatten auf die Grösse einer CF-II Karte. Dieses Produkt wurde unter der Bezeichnung Microdrive bekannt. Auf der CompactFlash-Karte ist sowohl der Speicher als auch der Controller (die Elektronik, die den Speicher beschreiben und lesen kann), untergebracht. Deshalb können neue CF-Karten normalerweise auch von alten Geräten noch gelesen werden.
Die Schnittstelle der CF-Karte entspricht der IDE-Schnittstelle. Mit einem Steckerleisten-Adapter sind CF-Speicher-Karten ohne zusätzliche Elektronik an PCMCIA- oder IDE-Festplatten-Controllern betreibbar.
Es gibt zwei Bauformen:CF-I (42,8 × 36,4 × 3,3 mm) und CF-II (42,8 × 36,4 × 5 mm), wird gelegentlich auch als CF-Plus oder "Microdrive-Kompatibel" bezeichnet. CF-Speicherkarten gibt es in verschiedenen Speichergrössen, zur Zeit (2004) von 2 MB bis 8 GB. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 2,6 bis 9 MB/s. Eine 12-GB-Karte wurde für Ende 2004 angekündigt. Die immer weiter fortschreitende Kapazitätsvergrösserung hat zur Folge, dass bei Karten grösser als 2 GB statt dem bisher verwendeten FAT16 das neue FAT32 als Datenträgerformat verwendet wird. Da dies bei älteren Geräten nicht vorgesehen wurde (es wurde nicht die nötige Firmware eingebaut), führt dies dazu, dass diese Karten gar nicht oder nicht mit ihrer maximalen Kapazität in alten Geräten verwendet werden können.
Bei digitalen Speichermedien ist die CompactFlash-Technologie derzeit Marktführer und wird von einigen der führenden Anbieter für Digitalkameras favorisiert (Vorteile sind die Robustheit der Karten und das gute Preis/Kapazität-Verhältnis).
Es gibt auch Adapter, mit denen andere Medien-Formate in Geräten mit Compact Flash Slots verwendet werden können. So gibt es beispielsweise Adapter, mit denen es möglich ist, auch xD-Picture Cards (die theoretisch bis zu 8 GB fassen) in Compact Flash Geräten zu nutzen.
Neben den Speicher-Karten gibt es auch eine Vielzahl anderer CF-Karten. Sie werden für PDAs, Digitalkameras, GPS-Empfänger, Radio-Empfänger, Netzwerkkarten oder gar Grafikkarten zum Anschluss externer Monitore verwendet.
 
dpi: Punkte pro Zoll ist eine Masseinheit für die Auflösung, zum Beispiel bei Druckern, Scannern oder Bildschirmen. Je höher dieser Wert ist, desto feinere Details können dargestellt bzw. erfasst werden und desto grösser wird die entsprechende Datenmenge und der damit verbundene Verwaltungs- und Verarbeitungsaufwand.
Heutige Bildschirme besitzen eine Auflösung von 70 bis 100 dpi, Drucker zwischen 600 und 1440 dpi, gängige Scanner erreichen Auflösungen von 300 dpi bis zu 2400 dpi und höher. Gedruckte Zeitschriften können Auflösungen von 1000 dpi und mehr besitzen; hieraus ist auch ersichtlich, warum die Lesegeschwindigkeit am eher schlecht auflösenden Bildschirm sehr viel geringer ist. Zu bemerken ist, dass die DPI-Auflösung nicht unbedingt die effektive Auflösung darstellen muss: Werden Farben über eine bestimmte Rastermethode dargestellt, kann die nutzbare Auflösung sehr viel geringer sein. Dieser wird in lpi gemessen und liegt bei 100-120 lpi für Zeitungen und bis 180 lpi bei Zeitschriften.
Dualband: Ein Quadband-Gerät kann über vier Frequenzbereiche kommunizieren. Solche bei uns erhältlichen Geräte arbeiten mit 850, 900, 1800 und 1900 MHz und sind somit auf allen GSM-Netzen nutzbar.
Triband: 900/1900/1900 MHz
Dualband: 900/1800 MHz
Verwendung der GSM-Frequenzen
EDGE: Steht für "Enhanced Data Rates for GSM Evolution". EDGE ermöglicht höhere Geschwindigkeiten für Datenübertragungen auf Basis des GSM-Standards. Dieses System wird bisweilen auch als "2.5G" bezeichnet, ist also ein Zwischenschritt von der durch GPRS erweiterten GSM-Technik in Richtung UMTS. EDGE erreicht durch verbesserte Codierung bis zu 48000 Bit pro Kanal. Das ebenfalls gebräuchliche Kürzel "E-GPRS" steht für "Enhanced GPRS" = Weiterentwicklung des GPRS-Standards. Die Kombination von EDGE und GPRS ermöglicht Datenraten bis zu 384 Kilobit pro Sekunde.
Flash-Memory: Englisch: "Blitz-Speicher"
Eine Speicherkarte, die aus nichtflüchtigen Speicherchips besteht und als Ersatz für Festplatten eingesetzt wird. Es wird als Stromquelle maximal eine Knopfzelle oder gar keine Stromversorgung benötigt. Besonders der Markt der mobilen Speichermedien wird von den Flash-Speichern bestimmt: CompactFlash und SmartMedia dominieren hier den Markt der Minis mit einem Anteil von rund 80 %. Die restlichen 20 % teilen sich der Sony Memory-Stick, MultiMedia Cards und das IBM Microdrive. Auf Druck der Industrie werden in Zukunft zumindest im Audio-Segment Medien mit Kopierschutz-Mechanismen an Bedeutung gewinnen.
Auf Flash basierende Halbleiterspeicher unterscheiden sich in einigen Punkten von den traditionellen magnetischen Speichern. Bei Flash-Speichern können Bytes einzeln adressiert und gelesen werden. Das Schreiben und Löschen kann jedoch nur blockweise erfolgen. Zudem ist ein Überschreiben der Daten nicht möglich. Bei jeder Änderung muss der Block komplett gelöscht und anschliessend neu geschrieben werden. Die Zugriffszeiten liegen höher als bei dynamischen Halbleiterspeichern und bewegen sich um die 100 ns (Stand 2001). Flash-Speicher haben nur eine begrenzte Lebensdauer, nach rund 100'000 Schreib- und Löschzyklen ist Schluss. Für Flash-Speicher sprechen allerdings die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Stössen und Vibrationen sowie der niedrige Energieverbrauch.
Die vorherrschenden Technologien CompactFlash und SmartMedia unterscheiden sich grundlegend im inneren Aufbau. Bei CompactFlash Cards sitzt die Steuerelektronik in der Karte, bei SmartMedia Cards ist sie in der Kamera bzw. im MP3-Player eingebaut. Bei auf dem Medium integrierten Steuerschaltkreisen ist von Vorteil, dass Speicher und Kontroller immer zusammenpassen. Kommen Speicherkarten mit grösseren Kapazitäten auf den Markt, sind sie problemlos in jeder Kamera einzusetzen. Bei SmartMedia Cards treten hier Probleme auf. Die Verwaltung des Speichers übernimmt das Betriebssystem der Kamera, und somit erkennt sie neue Kartenkapazitäten oft nicht. Gleiches gilt auch für die Lesegeräte. Hier hilft nur ein Upgrade der Unternehmenssoftware.
GPRS: General Packet Radio Service
Neuer Mobilfunk-Übertragungsstandard, der Daten zum Versand in einzelne Pakete unterteilt, die dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Auf diese Weise werden die vorhandenen Ressourcen im Netz effizienter ausgenutzt. GPRS ermöglicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 171 Kbit/s. Bei GPRS wird die Kosten nicht nach Verbindungszeit, sondern nach der Höhe der heruntergeladenen Datenmenge verrechnet. Bei EGPRS (Enhanced GPRS) handelt es um eine Erweiterung, die normalerweise als EDGE bezeichnet wird.
GPS: Global Positioning System
Das GPS Satellitensystem wurde vom US Verteidigungsministerium installiert um die Steuerung von Militärfahrzeugen und Waffensystemen zu vereinfachen. Der US-Congress hat die Mittel zur Installation des Systems jedoch nur unter der Bedingung genehmigt, dass es auch der freien zivilen Nutzung zur Verfügung steht. Von diesem Stück amerikanischer Freiheit können wir alle profitieren. Damit das US-Militär mit GPS seine Waffen präzise steuern kann, ohne dass ein Kriegsgegner dies mit gleicher Treffsicherheit tun könnte, senden die GPS-Satelliten zwei Signale aus, ein verschlüsseltes präzises für die NATO (P) und ein unverschlüsseltes für jedermann (L1). Die erreichbare Genauigkeit für das zivile Signal liegt heute bei etwa 15 Meter. Vor dem 2. Mai 2000 wurde dieses Signal von den USA künstlich verfälscht (siehe SA), die erreichbare Genauigkeit lag bei 100 m. Der zivile Code kann mittels GPS-Navigationsgeräten "rund um den Globus, rund um die Uhr", also von jedermann, jederzeit, weltweit, bei jedem Wetter, lizenzkostenfrei zur Navigation benutzt werden. Wann immer der Benutzer eines GPS-Navigationsgerätes den Himmel über dem Kopf hat, kann er binnen Sekunden seine Position, Richtung, Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung und Zeit zum Ziel bestimmen. Es sind ca. 30 Satelliten auf sechs Bahnen in Umlauf, von welchen bis zu zwölf über dem Horizont stehen können. Moderne GPS-Navigationsgeräte mit 12-Kanaltechnik können die Signale von all diesen 12 Satelliten gleichzeitig empfangen und so die Position des Empfängers optimal berechnen.
GSM: Kurzform für "Global System for Mobile Communications"; der einheitliche GSM-Standard gewährleistet, dass Netztechnik und Mobiltelefone überall harmonieren. Ein Schweizer Mobilfunkkunde kann somit beispielsweise auch in Deutschland oder Spanien mit seinem Handy telefonieren und ist auch dort erreichbar. Ursprünglich war die Abkürzung für "Groupe Speciale Mobile" die Bezeichnung für die Arbeitsgruppe, die 1982 zur Entwicklung eines europäischen Standards für Mobilfunknetze eingesetzt wurde. Heute ist sie die Abkürzung für das Ergebnis dieser Arbeiten, den (mittlerweile weltweit verbreiteten) digitalen Mobilfunkstandard. Vergleiche UMTS.
 
GSM-Frequenzen: GSM-Frequenzen / Konvergenz der Technologien
Die heute (Stand 2007) erhältlichen Mobiltelefone verstehen mindestens zwei (Dualband), drei (Triband) oder vier (Quadband) Frequenzbänder, funktionieren darüber hinaus oft auch mit UMTS (Mobilfunk 3. Generation), WLAN (Internet-Telefonie) und sogar GPS (Satellitennavigation).
HSCSD: Steht für „High Speed Circuit Switched Data“. HSCSD ist ein Hochleistungs-Datenübertragungsstandard für GSM-Netze: Grosse Datenmengen können mit angemessener Geschwindigkeit übertragen werden. Downloads aus dem Internet sind bis zu vier Mal schneller als mit der GSM-Technologie. HSCSD bündelt bis zu vier Funkkanäle (Zeitschlitze mit 14.4 KBit/s) zu einem leistungsfähigen Datenkanal und erreicht so eine Datenübertragungsrate von bis zu 57.6 KBit/s.  
HTML: Hyper-Text Markup Language
HTML ist die standardisierte Seitenbeschreibungssprache für Seiten im Internet bzw. Intranet, welche von Dr. Charles F. Goldfarb entwickelt wurde und in der ISO-Norm 8879 festgehalten ist. Sie definiert sowohl die Gestaltung, den Inhalt und die Grafik der Seite als auch die Links (Hyperlinks, Verbindungen) zu eigenen oder fremden Seiten.
HTML-Dokumente können mit jedem Texteditor erstellt werden, da sie aus reinem ASCII-Text bestehen. Spezielle Editoren (wie beispielsweise HotDog oder Microsoft FrontPage) erleichtern allerdings das Erstellen der Dokumente erheblich. Ausserdem gibt es für viele Textverarbeitungsprogramme Add-Ons, die das HTML-Format mehr oder weniger begrenzt unterstützen.
"*.html" wird konsequenterweise auch als Dateierweiterung für HTML-Dokumente verwendet. Nicht selten stösst man auch auf "*.htm": Diese Verkürzung ergab sich aus den Einschränkungen des MS-DOS-Betriebssystemes, welches Dateierweiterungen mit mehr als 3 Zeichen nicht zuliess.
HTTP: Hyper-Text Transfer Protocol
HTTP ist ein Kommunikationsprotokoll zwischen Web-Server und Web-Browser zur Übertragung von HTML-Daten. Das HTTP-Protokoll stellt die oberste von mehreren Protokoll-"Schichten" zur Verwaltung im Internet dar:Das sogenannte IP stellt die Grundlage dar, die das Internet definiert das sogenannte TCP fungiert als Zwischenschicht und richtet die Verbindungswege zur Datenübertragung ein das HTTP-Protokoll teilt in der obersten Schicht die Daten in einzelne Pakete auf und legt fest, wie diese verschickt werden sollen
IMEI Nummer Was ist eine IMEI Nummer?
"International Mobile Equipment Identity" ist eine 15-stellige Seriennummer, anhand der ein Mobilfunkgerät, ähnlich wie die Fahrgestellnummer eines Autos, eindeutig identifiziert werden kann. Auslesen kann man die IMEI-Nr durch die Tastenkombination *#06#
ISDN: Integrated Services Digital Network
ISDN bedeutet wörtlich "dienstintegriertes Digitalnetz" und ist also die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für normale Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen, konzipiert worden ist. Er bietet für Endgeräte zwei Basiskanälen, über welche jeweils 64 kbits übertragen werden können, und einen Steuerkanal (D-Kanal), über den mit 16 kbps Informationen wie die Anrufsignalisierung ausgetauscht werden.
ISDN bietet somit eine weit höhere Leistungsfähigkeit als das herkömmliche analoge Fernsprechnetz und ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze überstellt werden sollen. Für grössere Ansprüche gibt es den so genannte Primärmultiplexanschluss, bei dem 30 B-Kanäle zu einer 2 Mbit-Leitung zusammengefasst werden.
ISP: Internet Service Provider
Mit ISP sind Firmen oder Institutionen gemeint, die Teilnetze des Internets betreiben. Das Internet besteht also aus den Netzen der einzelnen ISPs. Jeder ISP versucht, für einen reibungslosen Austausch mit den Netzen der anderen Anbieter zu sorgen. Lokale Zugangspunkte zum Internet, also die Knoten für die Einwahl zum Ortstarif, betreiben in der Regel die PoPs.
JPEG / JPG: Joint Photografic Expert Group
Das Expertengremium erarbeitet seit 1988 international gültige Standards auf ISO und ITU-Basis für JPEG und JBIG. Der offizielle Titel dieses Gremiums lautet ISO / IEC JTC1 SC29 Working Group 1. Das Bildformat bietet ähnliche Merkmale wie GIF-Bilder, kann aber bis zu 16.7 Mio. Farben darstellen und unterliegt keinen Copyright-Merkmalen. Die JPEG-Kompression beschränkt sich nicht auf das Packen von Daten nach den üblichen Algorithmen, sondern beinhaltet raffinierte Verfahren, die selektiv einzelne Bildinformationen löschen, was bei sehr hohen Kompressionen zu störenden, rechteckig-verschachtelten Bildflecken - sogenannten "Artefakten" - führen kann. Die Kompressionsrate ist in der Regel einstellbar.
MMS: Microsoft Media Server Protocol
Proprietäres Format von Microsoft, mit ähnlicher Technologie wie RTP.
-> siehe RTP
Microdrive: Microdrive steht für eine ganze Speichermedien-Klasse, die nach dem gleichen Verfahren funktionieren. Microdrives sind miniaturisierte Festplatten, d.h. magnetische Speicher mit hoher Speicherkapazität und einem Magnetscheibendurchmesser von meist 1 Zoll. Üblicherweise erscheinen Microdrives in Form von CF-Karten. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen CF-Karte erfolgt die Speicherung nicht elektronisch, sondern elektromechanisch.
Das Microdrive wurde ursprünglich von IBM entwickelt. Die erste Generation von Microdrives hatte eine Kapazität von 340 MB sowie 512 MB. Bereits die 340 MB Version wurde von der NASA genutzt, um den kleinen Computern in den Raumanzügen einen ausreichenden Datenspeicher zur Verfügung zu stellen. Die obere Grenze der Kapazität wird durch die Datendichte auf der Festplatte bestimmt. Es sind in Zukunft also Microdrives mit noch höherer Speicherkapazität zu erwarten.
Anwendungsgebiete sind vor allem PDAs, digitale Fotoapparate und MP3-Player.
Ein Microdrive nach den CF-II-Spezifikationen misst 42,8 x 36,4 x 5 mm. Das Speichermedium dreht sich mit 3600 Umdrehungen pro Minute. Die maximale Datenrate beträgt 4,2 MB/s. Da nicht alle CompactFlash-kompatiblen Geräte auch FAT32 unterstützen, kann es gerade bei älteren Geräten zu Komplikationen kommen, wenn ein Microdrive mit mehr als 2 GB verwendet wird. Ältere Geräte unterstützen meist nur FAT16, welches eine Höchstgrenze von 2 GB besitzt.
microSD: microSD-Speicherkarten (früher TransFlash) basieren auf der Secure-Digital-Technologie Sie sind sehr klein: Mit 11 x 15 mm ist eine microSD-Karte ungefähr daumennagelgross und nur 1 mm dick. Das TransFlash Memory Module wurde von SanDisk als wechselbarer Festeinbauspeicher für mobile Geräte (insbesondere Mobiltelefone) entwickelt. Es ist nicht vorgesehen, die Karte ständig zu wechseln wie etwa SD- oder MMC-Karte dies vorsehen; vielmehr ist es eine Speichererweiterung, die es durch Standardisierung erlauben soll, persönliche Daten oder Systemeinstellungen bei einem Gerätewechsel einfach weiterverwenden zu können.
MIDI: Musical Instrument Digital Interface
Der MIDI-Standard von 1982 umfasst sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten:
Einerseits ist durch MIDI die Hardware-Standard-Schnittstelle festgelegt, mit welcher sich mehrere MIDI-fähige Geräte verbinden lassen. MIDI-Schnittstellen unterstützen damit auch den Datenaustausch digitalisierter Musik zwischen Computern und elektronischen Musikinstrumenten wie beispielsweise Keyboards. Andererseits ist unter MIDI das standardisierte Datei-Format zu verstehen, mit dem die einzelnen Geräte untereinander kommunizieren. Festgelegt ist auch die Übertragungsrate der Daten. Die MIDI-Dateien enthalten keine Töne, sondern nur die Informationen, die ein Instrument benötigt, um den gewünschten Ton abspielen zu können.
MPEG: Motion Pictures Expert Group
Von dieser Gruppe werden Dateiformate und Verfahren zum platzsparenden Komprimieren und Speichern von Video- und Multimediadaten (Video-, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festgelegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4, wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde.
Um die riesige Datenmengen von Filmen (90 Minuten Spielfilm, 25 Einzel-Bilder pro Sekunde, hohe Auflösung, viele Farben -> ergeben ca. 120 GB Daten) mit herkömmlichen PCs verarbeiten und transportieren zu können, werden in regelmässigen Abständen von üblicherweise 12 Bildern sogenannte Intra-Frames abgespeichert. Dies sind JPEG-komprimierte Einzelbilder. Die Bilder zwischen diesen Intra-Frames werden nach Möglichkeit nicht komplett abgelegt. Es werden lediglich Informationen abgespeichert, die enthalten, wie man die Bilder durch Verschieben von Teilen aus vorangehenden oder nachfolgenden Bildern zurückgewinnen kann. Dazu werden auch vorausschauende "Predicted Frames" und "Bi-directionale Frames" verwendet. Da diese Technik jedoch nie perfekt klappt, werden zusätzlich pro Bild die verbleibenden Abweichungen noch JPEG-kodiert abgespeichert. Mit dieser Methode lässt sich der Datenaufwand für einen Video-Film um etwa 99% verringern. Die mögliche Kompression führt zu einem Verhältnis von bis zu 200:1.
MPEG-1: Motion Pictures Expert Group
Dieses Komprimierungsverfahren wurde für flüssige Video-Wiedergaben entworfen und weist daher die grössten Kompressionsraten auf. Die MPEG-1-Komprimierung und Dekomprimierung war ursprünglich ein hardwareabhängiges Verfahren. Dies ist allerdings mittlerweile, dank der schnellen Prozessor-Technik, auch ein Softwaredekomprimierung möglich. Das MPEG-1 Verfahren weist folgende Eckdaten auf:25 Bilder/Sekunde, keine Information zwischen den Halbbildern Auflösung von 352 x 288 Pixel 1.2 bis 3 Mbps
MPEG-2: Motion Pictures Expert Group
Der wesentliche Unterschied zwischen MPEG-1 und MPEG-2 besteht darin, dass MPEG-2 besser mit dem beim Fernsehen eingesetzten Zeilensprungverfahren (Interlace) umgehen kann. Das Geheimnis von MPEG-2 liegt in der Kompression auf höchster Qualitätsstufe, so dass Filmmaterial nahezu 1 zu 1 in Studioqualität bearbeitet und editiert werden kann. Dank dieser guten Komprimierungs-Qualität etablierte sich MPEG-2 zu einem Broadcaststandard.
Die Spezifikationen des MPEG-2 Verfahrens:25 Bilder/Sekunde High-Auflösung 1920 x 1152 Pixel bis zu 80 Mbps High-Auflösung 1440 x 1440 Pixel bis zu 60 Mbps Main-Auflösung 720 x 576 Pixel bis zu 15 Mbps Low-Auflösung 352 x 288 Pixel bis zu 4 Mbps
MPEG-3: Motion Pictures Expert Group
Der Teil des MPEG-3-Standard, der für High Definition TV-Qualität (HDTV) vorgesehen war, wurde mittlerweile in den MPEG-2-Standard eingebunden. MPEG-3 ist nicht mit MP3 zu verwechseln!
MPEG-4: Motion Pictures Expert Group
MPEG-4 ist eine Weiterentwicklung des MPEG-2-Formats und befindet sich seit 1996 in der Entwicklung. Obwohl MPEG-4 ursprünglich als ein Codierungsstandard für audiovisueller Daten mit sehr niedriger Bitrate gedacht war, diente die Entwicklung weit mehr Zwecken als lediglich dem Streaming von linearen Mediendaten bei Internet- und drahtlosen Anwendungen. MPEG-4 stellt beispielsweise effiziente Mechanismen zur Komprimierung und Distribution interaktiver Medieninhalte bereit. Ausserdem verfügt MPEG-4 über 3D-Potentiale, um künstliche Intelligenzen zu visualisieren oder Avatare darzustellen. Letzteres zum Beispiel im Rahmen von Videokonferenzen.
Die Komprimierungsrate als solche ist bei MPEG-4 nicht höher als bei MPEG-2, aber "Sprites" können besser komprimiert werden, weil dem Codier-Mechanismus dafür wesentlich mehr Zeit zur Verfügung steht. Die Skriptsprache ermöglicht es, in wenigen Bytes Operationen wie "verschieben" wesentlich schneller durchzuführen, als es die digitalisierte, komprimierte Form der gleichen Operation ermöglichen würde. Mit Hilfe der "Sprites" können beliebig konturierte Standbilder über sich bewegende Bilder geschoben werden.
Microsofts erste Umsetzung von MPEG-4 ist seit Windows 98 auf jedem Windows-PC installiert und beschränkt die maximale Datenrate auf 256 kbps. Für ein ruckelfreies Video in ansprechender Qualität ist das zu wenig. Durch den "DivX-Hack" wurde die Erhöhung der Bitrate auf bis zu 6000 kbps möglich. Doch eine so hohe Bitrate ist gar nicht notwendig: 600 kbps sind bereits ausreichend um einen DVD-Film in ansehnlicher Qualität konvertieren zu können.
Nucleus Nucleus ist der Name eines Echtzeitbetriebssystems für den Markt eingebetteter Systeme der Firma AT (Accelerated Technology, 2002 übernommen von Mentor Graphics).Es existieren verschiedene Varianten für unterschiedliche Anwendungszwecke, wie Nucleus RTX, Nucleus Plus. Die Liste der OEM-Kunden dieses RTOS, das zum Beispiel in Konkurrenz zu QNX oder VxWorks steht, ist daher recht lang: Infineon, LSI Logic, Motorola, Sony, Toshiba, Winbond, Texas Instruments.Eine Besonderheit ist die gute Unterstützung der diversen Motorola 68000 CPU-Abkömmlinge und die gute Integration mit Wind River Systems-Tools. Daneben werden jedoch auch zahlreiche andere Prozessoren unterstützt.
PBX: Private (automatic) Branch Exchange (dt.: Telefonanlage, Telefonvermittlungsanlage (TVA), «Nebenstellenanlage»)
Die Telefonanlage ist eine Vermittlungseinrichtung zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und einem internen Organisationsnetz und ersetzt die frühere "handgesteckte" Vermittlungseinrichtung. Die internen Gespräche sind kostenlos. Der Anschluss ans öffentliche Netz erfolgt über analoge oder ISDN-Telefonleitungen. Heutige PBX ermöglichen eine Vielzahl von Sonderfunktionen wie Makeln, Rufumleitungen und Konferenzschaltungen. Es gibt (Stand 2006) auch PBX für Voice-over-IP.
PDA: Persönlicher Digitaler Assistent, Personal Digital Assistant
Ein PDA ist ein Computer im Westentaschenformat. Die Geräte verfügen über Büro-Funktionen wie Kalender, Adress- oder Notizbuch und erlauben die digitale Kommunikation (z.B. für E-Mail per Handy-Modem). Die meisten PDAs haben ausserdem ein kleines Keyboard oder einen mit einer Schrifterkennung ausgestatteten Touchscreen.
Handflächengrosse Stiftcomputer werden auch als PalmPC oder Handheld bezeichnet. Ende der 90er Jahre wird der Markt von folgenden Geräten (und Betriebssystemen) bestimmt: verschiedene PalmPilot-Versionen von 3Com und Handspring (PalmOS): Diese Geräte sind klein, robust und einfach zu bedienen. Sie sind allerdings nicht für längere Texte geeignet, und Zusatzanwendungen müssen im Internet zusammengesucht werden. Mit PalmOS kann man nicht viel falsch machen. Windows CE-Geräte verschiedener Herrsteller (Compaq, Hewlett-Packard, Casio,...): Die Hard- und Softwareausstattung ist multimedialer Wert, doch die Zukunft des Betriebssystems ist ungewiss. PSION-Serien 3 und 5 (EPOC): Wenn der Funktionsumfang der vorinstallierten Software im Vordergrund steht, sind EPOC-PDAs die Geräte der Wahl.
PND: Ein „Personal Navigation Device“ ist eine einfaches, transportables, elektronisches Gerät, mit dem sowohl eine Ortsbestimmung gemacht als auch navigiert werden kann.  
RFID Die Abkürzung RFID bedeutet « Radio Frequency IDentification », auf Deutsch, « Radiofrequenz-Identifikation ». Mit dieser Technologie kann man ein Objekt identifizieren, seine Bewegungen verfolgen und seine Merkmale auf Entfernung feststellen, dank eines Etiketts welches Funkwellen von sich gibt und am Objekt befestigt, oder in das Objekt integriert ist. Die RFID Technologie kann Etikette lesen auch ohne in direktem Sichtkontakt und kann dünne Materialschichten (Farbe, Schnee, usw.) durchqueren.
Roaming: Roaming (zu deutsch: herumwandern) beschreibt das Wechseln mobiler Stationen von einer Basisstation zur nächsten.
Beispiel Mobiltelefon:
Um im Ausland das eigene Handy nutzen zu können, muss in der Regel auf Dienstleistungsangebote und Kommunikationsnetze fremder, ausländischer Dienst-Anbieter zurückgegriffen werden. Dabei wird die Abrechnung der in Anspruch genommenen Dienste ausländischer Provider und Netzanbieter vom eigenen, heimischen Provider übernommen, der seinerseits intern mit dem jeweiligen Fremdanbieter abrechnet. Häufig werden beim Roaming zusätzlich zu den üblichen Kommunikationsgebühren sogenannte "Roaming-Gebühren" berechnet, welche unter Umständen die Kosten für den Roaming-Service drastisch in die Höhe treiben können.
RoHS? Die RoHS-Richtlinie (Restriction of certain Hazardous Substances) der Europäischen Union (EU) regelt die Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe. Sie verbietet nach dem Juli 2006 die Verwendung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten .
RTP: Das Real-Time Transport Protocol ist ein Protokoll zur kontinuierlichen Übertragung von Multimedia-Datenströmen (Audio, Video, Text, etc.) über IP-basierte Netzwerke, d.h. die Daten zu kodieren, zu paketieren und zu versenden. RTP ist ein Paket-basiertes Protokoll und wird normalerweise über UDP betrieben. Es findet Anwendung in vielen Bereichen, u.a. wird es bei den IP-Telefonie-Technologien H.323 und SIP dazu verwendet die Audio-/Videoströme des Gespräches zu übertragen. Während das RealTime Streaming Protocol (RTSP) der Steuerung und Kontrolle der Datenübertragung dient, besteht die Funktion von RTP hauptsächlich in der Übertragung echtzeitsensitiver Daten.
SAR-Wert: SAR steht für Spezifische Absorptions-Rate. Jedes Handy gibt beim Telefonieren elektromagnetische Strahlung ab. Der SAR-Wert gibt (in W/kg = Watt pro Kilogramm Körpergewicht) an, wie viel dieser Strahlung dabei als Wärme vom menschlichen Körper bei stärkster Sendeleistung aufgenommen wird. Auch wenn die Nutzung von Mobiltelefonen nach heutigem Wissensstand in jedem Fall unbedenklich ist, wird empfohlen, dass die Strahlung möglichst gering sein sollte. In der EU verlangt der Gesetzgeber von den Herstellern einen SAR-Wert von maximal 2,0 W/kg. Jedes in der EU und der Schweiz verkaufte Handy erfüllt diese Anforderung.

Ab welchem SAR-Wert strahlt ein Handy besonders gering? Als Orientierung: den Blauen Engel verleiht die Jury für Umweltzeichen an Handys mit einem SAR-Wert von max. 0,6 W/kg.
Schnittstelle: Eine Schnittstelle bezeichnet allgemein einen Anschluss zur Verbindung zwischen Computern oder zwischen Computern und Peripheriegeräten. Grundsätzlich wird zwischen parallelen und seriellen Schnittstellen unterschieden. Dies gilt prinzipiell für jede Übertragungsart.
SD Memory Card: Eine "Secure Digital Memory Card" (dt. "Sichere digitale Speicherkarte") ist ein digitales Speichermedium. Die Speicherkarte besitzt einen integrierten Controller. Sie ist nur 32x24x2,1 mm gross. Übliche Speicherkapazitäten sind 64 MB, 128 MB, 256 MB, 512 MB, 1024 MB (1 GB) und 2048 MB (2 GB). Lag bisher die Übertragungsgeschwindigkeit bei ca. 3.600 kB/s lesen und 800 kB/s schreiben, so gibt es mittlerweile so genannte Highspeed-Karten mit Übertragungsraten von 7.000 kB/s lesen und 3.500 kB/s schreiben. Die maximalen Werte schwanken jedoch stark und sind vom Hersteller und den zur Nutzung verwendeten Geräten abhängig. Geräte die für eine SD-Karte ausgelegt sind, können meist auch mit einer Multimedia Card betrieben werden, da diese die selben Masse hat, nur etwas dünner ist. Geräte, die für eine Multimedia Card ausgelegt sind, sind jedoch meist nicht kompatibel mit SD-Karten, da dafür der Einschub zu dünn ist.
SDHC: Eine "Secure Digital High-Capacity Memory Card" (dt. "Sichere digitale Hochkapazitäts-Speicherkarte") ist ein digitales Speichermedium. Die Speicherkarte ist eine Weiterführung der SD Memory Card und ist ab einer Grösse von 4 GB erhältlich. Ebenfalls anders als bei den SD Memory Cards ist die Geschwindigkeit. Die SDHC Cards schreiben sowie lesen mit einer Geschwindigkeit ab 2,2 MB/s.
SIM: Single In-line Memory Module
Englische Bezeichnung für ein Speichermodul mit einer Kontaktreihe - auch PS/2-Module gennant. Mit SIMM und DIMM werden unterschiedliche Bauarten von Speichermodulen beschrieben. SIMM-Module sind 30- oder 72-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 60 und 70 ns. DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns.
SIP: Session Initiation Protocol
SIP ist ein in der IP-Telefonie häufig angewandtes Protokoll. Es handelt sich dabei um ein Netzwerkprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird in den RFC 3261 (früher RFC 2543) spezifiziert. Im Gegensatz zu Skype handelt es sich um einen offenen Standard. Die SIP-Server sind verteilt, also weniger anfällig auf Angriffe und Störungen.
SMS: Kurzform für "Short Message Service". Erlaubt den mobilen Versand und Empfang von Kurzmitteilungen mit bis zu maximal 160 Zeichen. Die Texteingabe ist über die Tastatur jedes Mobiltelefons möglich. Alle Kurzmitteilungen werden durch das GSM-Netz zuerst in die Kurzmitteilungszentrale (SMSC) übertragen und von dort aus dem Empfänger zugestellt.  
SMS-1: Short Message Service
Mit diesem Service können Textnachrichten an Mobilfunk-Teilnehmer in aller Welt versendet werden.
Fast eine dreiviertel Million Anwender sollen bereits die Vorteile von SMS erkannt haben und für sich nutzen. Ausser spürbar niedriger Übertragungskosten erreicht die Nachricht ihren Empfänger selbst dann, wenn dieser gerade mit seinem Natel telefoniert.
Maximal bis zu 160 Zeichen dürfen die solchermassen auf den Weg gebrachten Kurzmitteilungen umfassen, ohne dass man dafür irgendeine Zusatzausrüstung benötigt. Der Nachrichten-Text wird dabei einfach auf der Natel-Tastatur eingetippt und an die gewünschte Empfänger-Nummer geschickt. Das Internet hat zudem den SMS-Service noch um eine interessante Variante erweitert. Statt des mühsamen Eintippens auf der Handy-"Tastatur" schickt man die SMS-Mitteilung einfach als Internet-Mail ab. Neben dem höheren Komfort bietet diese Variante den Vorteil, dass man auf diesem Weg problemlos auch die Hürden, die die Netzbetreiber zwischen ihren SMS-Services aufgebaut haben, überspringen kann. Neben kostenpflichtigen Diensten von Internet- und Mobilfunk-Providern gibt es zahlreiche Internet-Services, die diesen Komfort zum Nulltarif anbieten. Man benötigt keinen Operator und keinen Account, ein Internet-Zugang ist die einzige Voraussetzung, um in Sekundenschnelle bis zu 160-Zeichen lange Nachrichten an einen Natel-Besitzer irgendwo auf der Welt zu verschicken.
SMS-2: Server Management System
Dies bedeutet, dass man von einer "fremden" Arbeitsstation per Remote-Zugriff sehr viele Informationen von allen im Netz (Teilnetz) vorhandenen Computern erhalten kann. Beispiel: Wieviele User haben ein spezielles Textverarbeitungsprogramm oder wer hat bei der Installation von Windows auch die Spiele mit installiert. Somit kann eine Inventarisierung der angeschlossenen Systeme wie auch eine Überprüfung - Was ist auf welchem System installiert? - von nur einer Station aus erfolgen.
SMTP: Simple Mail Transfer Protocol
SMTP ist der heutige Standard für den Austausch von E-Mails zwischen Servern im Netzwerk. E-Mail-Clients benutzen SMTP nur, um E-Mails an einen Server zu schicken - nicht aber zum Empfangen.
Mädchen aus Irland beschleunigt Email-Versand (The Times Of London, 13. Januar 1999):
Die sechzehnjährige irische Schülerin Sarah Flannery hat einen neuen Code ausgearbeitet, mit dem Emails zehnmal schneller und genauso sicher übertragen werden können wie mit dem bisher für den Schutz der Email-Daten verwendeten Code. Die aktuelle Version war 1977 von drei Studenten des Massachussets Institute of Technology entwickelt worden. Sarah will nicht, dass jemand für die Ergebnisse ihrer Arbeit zahlen muss und will sie daher veröffentlichen und nicht zum Patent anmelden. Das Mädchen kann sich zur Zeit vor Angeboten für Jobs oder Stipendien nicht retten.
Standby time: Stand-by-Zeit ist die Zeit, in der das Handy mit einer Akkuladung betriebsbereit (empfangsbereit) ist. Beim Telefonieren braucht ein Handy etwa zehnmal mehr Energie als in der "Wartestellung". Beim Betrieb eines Handys im Auto nimmt die Stand-by-Zeit rasch ab, da das Gerät ständig von einer Funkzelle zur nächsten "weitergereicht" wird und sich dort "einbuchen" muss. Gegen ein rasches Entleeren des Akkus hilft eine Aktivhalterung.  
TAPI: Das Telephony Application Programming Interface ist eine Programmierschnittstelle für Telefonieanwendungen. Die Schnittstelle wurde 1993 von Microsoft und Intel eingeführt und ist seit Microsoft Windows 95 fest ins Windows Betriebssystem verankert. Anwendungen für TAPI sind zum Beispiel Softwaretelefone, Videokonferenzprogramme oder Callcenter-Systeme.
Triband: Ein Quadband-Gerät kann über vier Frequenzbereiche kommunizieren. Solche bei uns erhältlichen Geräte arbeiten mit 850, 900, 1800 und 1900 MHz und sind somit auf allen GSM-Netzen nutzbar.
Triband: 900/1900/1900 MHz
Dualband: 900/1800 MHz
TFT-Display:   TFT steht für „Thin Film Transistor“. Ein TFT-Display, auch Flachbildschirm genannt, ist ein Monitor, der keine „Tiefe“ besitzt, wie beispielsweise der Bildschirm eines Fernsehers mit Kathodenstrahlröhre.  
UMS:  "Unified Messaging Service" (UMS) Verschmelzung von Fax, Anrufbeantworter, SMS, WAP, Pager-Nachrichten und E-Mail-Dienst auf einer gemeinsamen Basis. Damit kann ein E-Mail über das Telefon vorgelesen werden oder eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter in Text umgewandelt werden.
UMTS: Universal Mobile Telecommunications Systems
UMTS soll das GSM-System ablösen und ist ein Kompromiss zwischen dem Vorschlag von Ericsson und Nokia ("W-DCMA"-Gruppe) auf der einen und Siemens, Bosch, Motorola, Alcatel, Nortel, Sony und Italtel ("UMTS-Allianz") auf der anderen Seite. Das ETSI hat Ende Februar 1998 diesem Vorschlag für den Übertragungsstandard zwischen Endgeräten und Sendestationen zugestimmt.
UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert wird. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet. Über eine deutlich grössere Bandbreite von 5 MHz als bei GSM (200 kHz) und das CDMA-Übertragungsverfahren (Code Division Multiple Access) sollen sich beliebige Inhalte (Multimedia-Anwendungen, der Download aus dem Internet und Videokonferenzen) mit der hohen Übertragungsrate von 2 Mbps übertragen lassen.
Das UMTS-Funknetz wird per Spezifikation in hierarchische Versorgungsebenen unterteilt, die unterschiedliche Transfergeschwindigkeiten zulassen. In der sogenannten Makroebene sind es mindestens 144 kbps bei einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 500 km/h. In der Mikroebene werden immerhin 384 kbps bei einer Geschwindigkeit von maximal 120 km/h garantiert. In der sogenannten Pikozone sind es die bereits erwähnten 2 Mbps bei maximal 10 km/h - das entspricht dem sogenannten "quasistationären Betrieb". UMTS ist damit bis zu 30 Mal schneller als ISDN (64 kbps) und bis zu 200 Mal schneller als übliche GSM-Handys mit 9.6 kbps. Das Interessante an UMTS ist aber nicht nur die sehr hohe Übertragungskapazität, sondern auch die Unterstützung von verschiedenen Transportprotokollen. UMTS unterstützt auch WAP, und die Endgeräte unterstützen auch weiterhin den aktuellen GSM-Standard.
USSD Unstructured Supplementary Service Data (USSD) ist ein Übermittlungsdienst für GSM-Netze definiert nach den Standards GSM 02.90, GSM 03.90 und GSM 04.90.
Er unterstützt einfachere Mobilfunkzusatzdienste als die, die durch GSM-Signalisierung implementiert werden. Die Zugangsnummern für Dienste, die man wählen muss, um sie zu benutzen, haben das Format *1nn#, wobei "*" und "#" für die Stern- beziehungsweise Rautentaste auf dem Handy stehen und "1nn" drei mit 1 beginnende Dezimaltasten sind.
Über USSD-Dienste kann man zum Beispiel Zugang zu vorkonfigurierten Diensten bekommen, die für den Betreiber des jeweiligen Mobilfunknetzes spezifisch sind.
Voice over IP (VoIP): Bei Voice over IP, auch IP-Telefonie genannt, werden Sprachsignale nicht nur über Telefonleitungen übermittelt, sondern in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. Hierbei sind verschiedene Varianten des Telefonierens denkbar: Von PC zu PC, vom PC zum Telefon und umgekehrt oder selbst via Internet von Telefon zu Telefon. Wenn die IP-Pakete beim Angerufenen eintreffen, werden sie also, je nach verwendeter VoIP-Variante, entweder von "Gateways" (in diesem Falle Schnittstellen zwischen dem konventionellen Telefonnetz und dem Internet) oder von dem angewählten Rechner weiterverarbeitet. Die Signale werden dekomprimiert, analogisiert und in hörbare Sprache umgewandelt.
Der auf der Anruferseite benutzte Rechner braucht prinzipiell nicht mehr Rechen-Leistung als zum klassischen "Surfen" im Internet - auf jeden Fall aber eine Vollduplex-Soundkarte. Als Zubehör verwendet man zudem sinnvollerweise ein so genanntes "Headset", das einen Kopfhörer mit einem Mikrofon verbindet. Was der Anwender dann in sein Mikrofon spricht, verwandelt die Soundkarte in digitale Datenpakete, die statt über die normalen Telefonleitungen durch das Internet geschickt werden.
WAP: Wireless Application Protocol
WAP ist ein Protokoll, das die Übertragung und Darstellung von speziellen Internet-Inhalten auf Geräten mit eingeschränkter Darstellung, wie zum Beispiel Handys oder Handhelds, PDAs, definiert.WAP im Jahr 2000 ist bezüglich Geschwindigkeit, Darstellungsqualität und Angebot ... ein Déjà-vu-Erlebnis für DFÜ-, BTX-, CEPT- und Akustikkoppler-Pioniere bzw. gelebte Geschichte für die ISDN- und DSL-Generation. "WAP" ist eine von Ericsson, Motorola, Nokia und Unwired Planet initiierte Spezifikation und definiert unter anderem Eckwerte für sogenannte Micro-Browser, mit denen Web-Inhalte auf dem Handy-Display dargestellt werden. Eines der ersten Handys, das WAP unterstützte, war das "Media-Handy" Nokia 7110, das auf der CeBIT 1999 vorgestellt wurde und in ausreichenden Stückzahlen Ende 1999 auf den Markt kam.Für die Darstellung im Handy-Display wurde zudem WML entwickelt, die "Wireless Markup Language". Da Bilder und umfangreiche Grafiken im WAP nicht darstellbar sind, müssen entsprechende Inhalte im WML-Format bereitgestellt werden. Ausserdem haben die Netzbetreiber spezielle WAP-Gateways eingerichtet, die Bilder aus üblichen HTML-formatierten Internet-Inhalten herausfiltern bzw. die HTML-Daten in WML-Dokumente konvertieren (vergleiche mit cHTML und iMode).
Das jeweilige Gerät (Handy oder Palmtop) benötigt einen speziellen Browser, um WAP-Inhalte darstellen zu können. Die Firmen Nokia und Ericsson arbeiteten (Mitte 1999 mit eigenen Browsern. Die anderen Gerätehersteller griffen auf den Browser von Phone.Com (ehem. Unwired Planet) zurück. Dieser Browser schien sich in Zukunft durchzusetzen.
Die WAP-Architektur basiert übrigens auf einem schichtenförmigen Modell, wie man es auch von anderen Netzwerkprotokollfamilien - zum Beispiel TCP / IP - kennt. WAP wird durch fünf Schichten beschrieben. In jeder dieser Schichten kommen Anwendungen und Protokolle gleichermassen zum Einsatz. Anwendungsschicht: Hier findet man das Wireless Application Environment (WAE), das als Anwendungsumgebung auf WWW- und Telefonietechnologien basiert und in erster Linie als Ausführungsumgebung von WAP-Anwendungen dient. WAE unterstützt insbesondere Wireless Markup Language (WML), WML-Script und Wireless Telephony Applications (WTA).Session-Schicht: In dieser Schicht sorgt das Wireless Session Protocol (WSP) für die Bereitstellung von zwei Diensten. Es handelt sich zum einen um einen verbindungsorientierten Service, der oberhalb von Wireless Transaction Protocol (WTP) operiert, zum anderen um einen verbindungslosen Service, der als Datagramm-Service agiert.Transaktionsschicht: Hier sorgt das neue Wireless Transaction Protocol (WTP) für die Ausführung von als zuverlässig und als unzuverlässig deklarierten Transaktionen.Sicherungsschicht: Sie dient der Sicherung der Datenintegrität, Privatsphäre und Authentifizierung. Ausserdem bietet diese Schicht Schutz vor Denial-of-Service-Attacken. Kernstück ist die Funktion Wireless Transport Layer Security (WTLS), die technisch auf dem SSL-Nachfolger TLS basiert.Transportschicht: Als allgemeiner Transportmechanismus ist das Wireless Datagram Protocol (WDP) für die Kommunikation zwischen dem Bearer und den darüber liegenden Schichten zuständig. (Der Ausdruck "Bearer" bezeichnet Schnittstellen zwischen WAP und physikalischen Netzen wie GSM- oder TCP/IP-Netzen).
xD-Picture Card: Extreme Digital Picture Card
Der Name eines Typs von Flash-Speicherkarten, der von den Fotofirmen Olympus und Fujifilm entwickelt und eingeführt wurde und heute bei diesen beiden sowie weiteren Herstellern zur Verwendung kommt. xD-Karten sind im Vergleich zu anderen flash-basierten Speichermedien wie MemorySticks, MMCs und SM-Karten schneller und kompakter. Allerdings sind sie relativ teuer, langsamer als SD-Karten und finden keine breite Unterstützung (anders als z.B. die CompactFlash-Karten). xD-Karten gibt es in verschiedenen Grössen und in drei TypenxDxD Typ MxD Typ HxD-Karten gibt es in Ausführungen mit 64 MB bis 512 MB
xD-Karten Typ M gibt es momentan (Stand April 2006) nur in der 1 GB-Grösse. Ältere Kameras versagen möglicherweise ihren Dienst mit diesem Typ, ausserdem ist die Zugriffszeit leicht länger als beim Urtyp.
xD-Karten Typ H sollen das Zugriffszeit-Manko des M-Typs ausmerzen, so dass die Wartezeit zwischen zwei Aufnahmen verkürzt werden kann.
 
Zoll: Das Zoll bezeichnet eine Unzahl von alten Masseinheiten im Bereich von zwei bis fünf Zentimetern. Meist ist es der zwölfte Teiler eines Fusses und selbst ebenso in zwölf Linien eingeteilt, aber auch dezimale Teilung kam vor. Mit Einführung des metrischen Systems geriet das Zoll weitgehend ausser Gebrauch, nur im englischen Sprachraum erhält sich bis heute das Inch, das seit 1956 als internationales oder englisches Zoll exakt 25,4 mm misst. Das Einheitszeichen für das Zoll ist in. oder das Zollzeichen (), das dem entspricht. Ersatzweise wird auch das Zeichen " (zwei vertikale Striche) verwendet.1" =2,54 cm;1 cm =



 




 



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